Sexualtherapie, Heilung und gelebte Berufung – mein Weg
Manchmal beginnt ein ganzes Leben mit einem einzigen Satz.
Als ich zwölf Jahre alt war, saß ich in der Weihnachtszeit mit mehreren Menschen an einem Tisch in Bayern. Zwischen Kerzenschein und Gesprächen stellte mir jemand die Frage, die man Kindern so gerne stellt: „Was willst du einmal werden?“
Ich antwortete ohne Zögern: Psychologin.
Heute – ein paar Jahrzehnte später – erfüllt mich ein tiefes Staunen. Und eine Dankbarkeit, die sich kaum in Worte pressen lässt. Denn ich habe diesen Wunsch verwirklicht. Nicht geradlinig. Nicht klassisch. Sondern auf meine ganz eigene, lebendige Weise. Und genau dadurch vielleicht noch viel echter.
Mein Weg in die Sexualtherapie – anders, aber genau richtig
Ich bin nicht einfach Psychologin geworden.
Ich bin Wegbegleiterin geworden. Raumhalterin. Spiegel. Impulsgeberin.
Und ich durfte über viele Jahre hinweg mit wundervollen Klientinnen und Klienten arbeiten – Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, oft in den verletzlichsten Momenten ihres Lebens.
Dafür sage ich heute: Danke.
Die ganze Bandbreite menschlicher Sehnsucht
Was sich in meinen Räumen zeigt, ist kein einheitliches Bild.
Es ist ein lebendiges, wildes, berührendes Mosaik.
Menschen kommen zu mir:
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- mit Fetischen, die sie verstehen und integrieren möchten
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- mit dem Wunsch nach spirituellem Wachstum durch Sexualität
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- ohne Beziehung – und mit der Frage, warum Nähe so schwer fällt
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- in klassischen Partnerschaften, die sich wieder lebendig fühlen wollen
-
- in offenen Beziehungen, die Orientierung und Klarheit suchen
Sie kommen:
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- mit religiösem Hintergrund – und mit dem Wunsch, Sexualität damit zu versöhnen
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- ganz ohne spirituellen Bezug – und gleichzeitig mit einer tiefen Sehnsucht nach Sinn
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- mit dem Wunsch nach konkreten, praktischen Tipps
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- und ebenso mit der Bereitschaft für tiefe Seelenheilung
Und manche kommen mit etwas, das sich kaum greifen lässt:
dem Wunsch, sich selbst wieder näher zu kommen –
frei, lebendig und verbunden mit etwas Größerem, fast Numinösem.
Eine Reise durch die Vielfalt menschlicher Sexualität
In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren haben mich Menschen aus der ganzen Welt gefunden:
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- aus ganz Deutschland und Europa
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- aus Skandinavien, Indien, Kanada und den USA
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- aus Südamerika, Großbritannien und dem arabischen Raum
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- aus Israel
Sie kamen mit ihren Fragen zur sexuellen Gesundheit, mit Unsicherheiten, Sehnsüchten und tiefen inneren Bewegungen.
Und sie waren so unterschiedlich wie das Leben selbst:
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- Menschen aus der LGBT-Community
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- ein orthodoxer Rabbi in traditioneller Kleidung
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- Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben
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- Unternehmer, Millionäre, Milliardäre
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- Menschen mit körperlichen Einschränkungen wie Querschnittslähmung
Was sie alle verbunden hat?
Der Mut, sich zu zeigen. Den Mut, ihren Bedürfnissen und Sehnsüchten zu begegnen.
Was uns alle verbindet: Sehnsucht nach Liebe und Verbindung
Hinter allen Themen – ob Depression, Angst, Zwänge oder sexuelle Blockaden – liegt oft dieselbe leise, kraftvolle Bewegung:
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- der Wunsch nach Liebe
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- nach Annahme
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- nach erfüllter Sexualität
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- nach echter Nähe und Verbundenheit
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- nach Sicherheit und Zugehörigkeit
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- danach, gesehen und wertgeschätzt zu werden
Und genau hier beginnt die eigentliche Arbeit.
Heilung beginnt im Inneren
Was ich in all den Jahren wirklich verstanden habe:
Alles, was wir suchen, liegt bereits in uns.
Heilung ist kein Ziel im Außen.
Sie ist ein Erinnern.
Durch achtsame Prozesse, durch echte Begegnung zwischen Klient und Therapeut entsteht Zugang zu diesem inneren Raum.
Ja, Methoden sind kraftvoll. Und ich arbeite mit vielen:
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- Hypnose
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- EMDR
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- traumainformierte Therapie
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- die Kraft der Berührung
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- Homöopathie
Doch keine Technik ersetzt das Wesentliche:
die Beziehung.
Schicht für Schicht zurück zu dir selbst
Viele Menschen erleben ihre Entwicklung wie das Schälen einer Zwiebel oder dem Aufwärtslauf in einer Spirale:
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- alte Prägungen lösen sich
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- blockierende Glaubenssätze verlieren ihre Kraft
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- emotionale Verletzungen dürfen heilen
Schicht für Schicht entsteht mehr Freiheit. Mehr Wahrheit. Mehr Selbst.
Und genau darin liegt die eigentliche Transformation.
Die Kraft von Wissen, Tradition und Erfahrung
Ich bin zutiefst dankbar für all die Wege, die mich geprägt haben:
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- die Weisheit des Tantra
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- alte, eingeweihte Traditionen
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- Pflanzenmedizin
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- spirituelle Lehren
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- und auch moderne Ansätze der Psychotherapie
Besonders inspirierend war für mich das Denken von Viktor Frankl, der uns daran erinnert, dass selbst im Leiden Sinn entstehen kann.
Und manchmal öffnen sich Türen erst spät:
Die Homöopathie habe ich vor über 25 Jahren gelernt – einen wirklichen Zugang zu ihr habe ich erst jetzt.
Auch das gehört zum Weg.
Dankbarkeit für Vertrauen und Mut
Ich danke euch allen:
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- für euer Vertrauen
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- für euren Mut
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- für eure Offenheit
Dass ihr mich so nah an eure Herzen gelassen habt.
An eure Sehnsüchte, eure Scham, eure Verletzlichkeit.
Ich danke auch den vielen Kolleginnen und Kollegen – Psychologen, Ärzten und Therapeuten – die mich weiterempfehlen und diesen Weg mittragen.
Und ich danke jedem einzelnen Menschen, der bereit ist, hinzuschauen. Zu fühlen. Sich selbst ernst zu nehmen.
Meine Rolle – und mein Geschenk
Ich sehe mich nicht als jemand, der „heilt“.
Ich bin Teil eines Prozesses.
Ein Raum, in dem etwas geschehen darf.
Und ich bin zutiefst dankbar, in einem Bereich wirken zu dürfen, der mir so am Herzen liegt:
Liebe. Sexualität. Verbindung.
Wenn Menschen beginnen, sich selbst wieder näher zu kommen, verändert sich alles.
Leiser. Echter. Freier.
Und manchmal – ja, manchmal knallt es dann eben auch im Bett.
Aber auf eine Weise, die aus Tiefe entsteht.
Fazit: Ein leises, kraftvolles Danke
Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich keinen geraden Weg.
Ich sehe Begegnungen. Wendungen. Wachstum.
Und ich fühle vor allem eines:
Dankbarkeit.
Für euch.
Für mich.
Und für dieses schöpfende, übergeordnete Prinzip, das uns alle bewegt.
SCHREIBE MIR, WENN DU DICH ANGESPROCHEN FÜHLST.
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